Born to be Creative: Story of Stockhorn

Stock­horn, die Wer­be­agen­tur im Herrns­hei­mer Schloss

Für manche Leute scheint Werbung ein 08/15 Job zu sein. Dieser Eindruck drängt sich auf, wenn man das ein oder andere Firmen­logo betrach­tet oder eine Broschüre oder ein Magazin durch­blättert. Die Men­schen bei Stock­horn hingegen machen Wer­bung, weil es ihr Traum­beruf ist. Das merkt man, das sieht man!

Zum Beispiel bei Markus

Während einer Vorlesung über genormte Betonfertigteile erinnerte sich der spätere Stockhorn-Gründer plötzlich daran, warum er eigentlich Architektur studierte: Weil er schon als Kind nichts lieber machte, als sich phantastische Gebäude, Konstruktionen und Bilder auszudenken. Aber das hier war anscheinend genau das Gegenteil davon. Also ging er am nächsten Tag nicht mehr an die Uni, sondern auf den Bau, verdiente ein halbes Jahr lang gutes Geld und erfüllte sich damit einen anderen Traum: Eine gesamte Wintersaison in Zermatt mit nichts anderem als Tiefschneefahren im Eldorado der Freerider zu verbringen.

Aus dem Whiteout in die Werbung

Eines Tages vertrieb ihn ein heftiger Schneesturm, bei dem man vor lauter Weiß nicht mehr Oben und Unten unterscheiden konnte, früher als gewohnt von den Bergen. Auf dem Weg nach Hause sah er sich ein Sportgeschäft an, das gerade umgebaut wurde. Er kam mit dem Besitzer ins Gespräch über Architektur und Ladeneinrichtung, Gestaltung, Werbung, Kreativität. Dieser war von seinen Ideen so begeistert, dass er ihm den Auftrag für die Eröffnungswerbung erteilte. Markus hatte so etwas noch nie gemacht, hatte aber bisher auch nie etwas getan, das ihm so viel Spaß bereitete. Und deshalb wurde es ein voller Erfolg.

Die Stockhorn-Idee

Für Markus war schon immer klar: Design ist sein Ding. Aber nur, wenn er auch das Niveau bestimmen kann. Und das sollte hoch sein. Etwa so hoch wie der Berg mit einem der besten Tiefschneehänge in Zermatt – das 3532 Meter hohe Stockhorn. Damit war der Name seines Unterneh­mens klar: Stockhorn, eine Agentur für Kunden, die das Tal der kreativen Mittel­mäßig­keit verlassen wollen. Das klang doch schon mal gut. Fehl­ten nur noch die ebenso kom­pro­miss­losen Kol­legen ...

Zum Beispiel bei Malte

Den ersten im Team kannte Markus ein Jahr lang nur als nörgelnden Verteidiger, der ihn beim Freizeitfußball regelmäßig umgrätschte. Eines Abends saßen sie mal wieder nach dem Spiel beim Versöhnungsbier und es entwickelte sich folgender Dialog:

Malte: He Markus, du machst doch so was in der Werbung oder?
Markus: Ja.
Malte: Ich hab an der Uni was mit Webseiten gemacht. Kann ich mal ein Praktikum machen?
Markus: Ja.
Malte: Toll. Überleg dir mal, wann ich kommen soll.
Markus: Am Montag.
Malte: OK, bis morgen.

Malte zeigte sich in Sachen Design ebenso kompromisslos entschlossen wie beim Fußball und das Praktikum ging nahtlos in eine Festanstellung über. Heute verzweifelt Markus gelegentlich an Malte. Denn der ist und bleibt sein größter Kritiker.

Das Schloss

Auf der Suche nach einem passenden Umfeld für eine Agentur entdeckten die beiden das Herrnsheimer Schloss, das gerade aus seinem Dornröschenschlaf wachgeküsst und aufwändig renoviert wurde.

Seit April 2015 ist der sanierte Getreidespeicher des Schlosses das neue Zuhause der Stockhörner. Den Kunden erwartet eine wirklich coole Location und den wohl besten Espresso und Cappuccino nördlich der Alpen. Neue Mitarbeiter bekommen deshalb erstmal einen Barista-Grundkurs.

Zum Beispiel bei Felicia

Die erstklassige Designerin mit einem Zauberhändchen am Computer war schon ein gutes Stück die Karriereleiter hinaufgeklettert – aber der Spaß an der Arbeit blieb auf der Strecke. Da fiel ihr der Typ wieder ein, der ihr das Skifahren auf die harte Tour beigebracht hatte: Sie waren direkt auf das kleine Matterhorn gefahren, er hatte auf die Häuser im Tal gezeigt und gesagt: „Wenn wir da unten ankommen, kannst du Skifahren.“ Das hatte geklappt. Und der machte doch was mit Werbung? Angerufen, alten Job gekündigt und bei Stockhorn eingestiegen. Heute ist der Spaß größer denn je – Felicia ist bei Stockhorn auf dem Gipfel.

Zum Beispiel bei Sarah

Noch eine Top-Designerin, die bei Stockhorn happy ist. In ihrem Vorleben hat sie sechs Jahre lang in Portugal gelebt und einen Biohandel in Porto aufgebaut. Dass sie die Strände und Wellen Portugals aufgeben wollte, konnte Markus als leidenschaftlicher Surfer eigentlich gar nicht verstehen. Auch ihre Vorliebe für die abenteuerlichsten Vegetarier-Sandwiches teilen nicht alle in der Agentur. Und dass sie als temperamentvoller Gesundheitsfan das Büro mit Malte und Kevin teilen muss, die sich primär von Cola und Zigaretten ernähren – das ist typisch Stockhorn. Hier tickt jeder anders und findet das auch völlig ok.

Zum Beispiel bei Kevin

Das jüngste und neuste Mitglied in der Stockhorn-Familie. Nach 6 Jahren Karriere in einer 70 Mann/Frau Agentur, und der daraus resultierenden Fabrikarbeit, wollte Kevin wieder dahin wo gute Gestaltung wirklich gelebt wird. Es folgte eine Blindbewerbung während Markus im Urlaub war. Nach dessen Rückkehr sagte Felicia, dass sich ein interessanter Typ beworden hätte den man sich mal anschauen sollte. Entgegen der wiederholten Aussage: „Wir brauchen keinen neuen Mitarbeiter“ bekam Kevin doch einen Termin zur persönlichen Vorstellung. Dann ging alles ganz flott. Alten Job gekündigt, und direkt bei Stockhorn angefangen. Jetzt ist Kevin unser Web- und Social Media-Mann.

Thommy, Malino und Rainer

Auch die freien Mitarbeiter von Stockhorn sind ganz selbstverständlich Teil des Teams und bringen jede Menge Qualität mit. Thommy Mardo ist der „Hof-Fotograf“ für Stockhorn. Malino Schust ist in den USA aufgewachsen und geht heute als Videoprofi auch beim ZDF ein und aus. Rainer Assmann bringt die Erfahrung aus über 20 Jahren als Texter mit ins Team.

Aus diesen Gegensätzen entstehen jede Menge Ideen

Und dass von diesen Ideen nur die besten übrig bleiben, dafür sorgt nicht zuletzt Markus. Denn bei Design-Schrott platzt ihm auch nach 20 Jahren in der Branche immer noch regelmäßig der Kragen. Aber genau das schätzen die Stockhorn-Kunden.

Das Team der Werbeagentur Stockhorn

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